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Der Hovawart –  Haltung und Pflege – sein Wesen

Der Hovawart ist ein mittelgroßer, langhaariger Familienhund mit sehr guter Eignung als Begleit- Wach-, Fährten-, Rettungshund und Schutzhund. Es gibt ihn in 3 Farbschlägen: schwarzmarken, schwarz und blond.

              

             schwarzmarken                                                        schwarz                                                            blond

        Cara von der Alten Fuchsfarm                      Heide von der Spreewehrmühle          Ikarus von der Spreewehrmühle

Der Hovawart ist ein pflegeleichter Hund. Es reicht aus, wenn er einmal in der Woche gekämmt oder gebürstet wird. In der Zeit des Fellwechsels benötigt er etwas mehr Pflegeaufwand für sein Haarkleid.

Der Hovawart ist ein anspruchsvoller Hund, durch seine Selbstständigkeit und sein Selbstbewusstsein gegenüber Hunden und Menschen.

Er ist am liebsten bei seiner Familie und braucht viel Zeit und Zuneigung.

Er entwickelt eine starke Bindung an sein "Rudel" und muss am Familienleben teilnehmen können. Wenn er von Anfang an gut in die Familie integriert wird, erträgt er es aber auch, wenn er gelegentliche (stundenweise) im Zwinger gehalten wird.
Das tägliche Spielen mit dem Hovawart ist besonders wichtig, dabei hat man die beste Gelegenheit eine gute  Beziehung zu ihm aufzubauen. Ihn einfach nur im Grundstück oder Garten laufen zu lassen, ist für einen so arbeitsfreudigen Hund viel zu wenig.

Kindern gegenüber bringt der Hovawart grundsätzlich eine große Toleranz mit. Allerdings hängt sein Verhalten immer davon ab, welche Erfahrungen er mit Kindern hat und wie er erzogen ist. Auch Kinder müssen in den Umgang mit dem Hund eingewiesen werden, damit es nicht zu unerwünschten Verhaltenweisen auf beiden Seiten kommt. 

Es wichtig, dass man einen Hovawart mit Liebe und Konsequenz erzieht.
Mit geeigneten Motivationshilfen wie „Lob“, Streicheln, Leckerli, Spielzeug u.s.w. ,
die unmittelbar nach Erfüllung der geforderten Aufgabe  eingesetzt werden wird er  schnell lernen und mit Freude alles für seine „Rudel“ tun.

 

Der Hovawart – Ursprung und Entwicklung

Es gibt Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert in denen von „Hovewart“ – Hunden berichtet wird. Diese derben, molosserartigen Hunde waren geschätzte Hüter von Haus und Hof  der mittelalterlichen Bauern.

Durch Kreuzungen verschiedener Bauernhofhunde (Hofhundbastarde) mit Rassehunden wie Leonberger, Neufundländer, Schweizer Sennhund, Kuvacz, Schäferhund, Gordonsetter und  einer afrikanische Wild- oder Windhündin wurde die neue Rasse Hovawart gezüchtet. 1922 hat C.F. König in Thale/Harz den ersten Wurf dieser neuen Rasse in das dort geführte Zuchtbuch eingetragen.

1937 wurde der Hovawart als neue Rasse anerkannt.

Nach dem 2. Weltkrieg gab es nur noch wenige Zuchttiere. Anfangs  kam es zu verschiedenen Gruppierungen von Züchtern in Deutschland, die unabhängig voneinander mit ihren wenigen noch vorhandenen Tieren züchteten. In Folge entwickelten sich recht unterschiedliche Hovawarttypen in diesen verschiedenen Regionen (Coburger-, Hamburger-, Oldenburger-, Berliner Zucht) .

Erst mit der Gründung der Internationalen Hovawart-Förderation (IHF) im Jahr 1983 wurde ein einheitlicher Rassestandard einschließlich der Wesensmerkmale festgelegt.
Damit begann eine einheitliche Zuchtstrategie und Zuchtbuchführung.

Inzwischen ist der Hovawart  international anerkannt und wird als deutsche Hunderasse unter der Nr. 190 ist beim FCI geführt.

 

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